Die Namensgebung


Die Mitwirkungsgremien hatten dem Anliegen der Namensgebung recht schnell zugestimmt und den Antrag, unserem Gymnasium Niesky den Namen

Friedrich-Schleiermacher-Gymnasium

zu geben, an unseren Schulträger, den Niederschlesischen Oberlausitzkreis, übergeben.

Mit solch einem raschen Ergebnis hatte kaum jemand gerechnet. Ausschlaggebend dafür war offensichtlich, daß mit dem Namen SCHLEIERMACHER ein "Namensgeber" gefunden wurde, an dem auch starke Kritiker nur wenig Kritisches finden konnten.
So gesehen ist dieser Name ein guter Kompromiss:

Er wird der Stadt Niesky gerecht, weil SCHLEIERMACHER 1. in dieser Stadt Schüler war und 2. den Namen Niesky durch sein Wirken allerorts kundgetan hat.

Er erinnert an die Brüdergemeinde, durch die er seine innere Bildung erhalten hat.

Er wird Schülern und Schule gerecht, weil SCHLEIERMACHER viel für die Reform der preußischen Schulen getan hat und überaus vernünftige Ansichten zur Erziehung hatte.

Durch den großen zeitlichen Abstand zur Schaffensperiode von SCHLEIERMACHER verbindet sich mit seinem Namen für uns - hier meine ich Lehrer und Schüler gleichermaßen - nicht der Zwang, ihn zu kopieren oder allseits nacheifern zu müssen, sondern die Achtung vor einer gewaltigen Geistesleistung, die man nicht genug würdigen kann.

Er wird dem gymnasialen - universell bildenden - Anspruch gerecht, da sein Wirken viele Lebensbereiche berührte und auch viele Jahre danach weltweit auf geistige Prozesse und Handlungsweisen ausstrahlte.

SCHLEIERMACHER war Patriot und Demokrat; die Geschichte konnte ihm nichts (an)tun. Wir leben auch heute mit seinen Ideen und Gedanken.

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