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Sankt Afra stellt sich vor!

StAfra 201711.09.2017 | Alexander Geide - ein ehemaliger Schüler unserer Schule, der 2012 mit vier weiteren unserer Schülerinnen...

275 Jahre Niesky – wir waren dabei!

Stadtfest 2017 310.09.2017 | Unsere Teilnahme am Stadtfest zum 275. Jubiläum von Niesky war ein gelungenes Gemeinschaftswerk aller Sc...
 

Mit den ersten Novellierungen der Oberstufen- und Abiturverordnung Mitte der 90-iger Jahre wurde die Möglichkeit eröffnet, dass Schulen eigene fachübergreifend konzipierte und fakultativ zu besuchende Kurse entwickeln, die vom SMK genehmigt werden müssen, aber dafür m. E. auch in das Abitur eingebracht werden können.
Die letzte Novelle der OAVO, die im Zusammenhang mit der Einführung der neuen Lehrplangeneration um 2005 erfolgte, erforderte eine Anpassung der entsprechenden selbstverfassten Lehrpläne, da solche Kurse fortan als Ersatzfach für bestimmte Fächer der Oberstufe gewählt werden konnten und nun für das Abitur einbringungspflichtig waren.
(Mit der Zusammenlegung der Schulordnung für Gymnasien und der Oberstufen- und Abiturverordnung im Jahr 2011 sind diese Wahlgrundkurse nicht mehr im §8 irgendeiner Verordnung geregelt; der Sprachgebrauch "§8-Kurs" aber wird noch längere Zeit erhalten bleiben. Die Neuregelung erfolgt in §41 SOGYA.)
Die Kurse mussten mehrfach evaluiert werden und gehören mittlerweile fest zum Schullalltag.

Hier unser Angebot für die Schüler der gymnasialen Oberstufe:



Kurs: MUSIKTHEATER (kurz: MUTH)


Seit mehr als 10 Jahren gehört der fächerübergreifende Wahlgrundkurs "MUSIKTHEATER" zu unserer Schulkonzeption und ist neben der Musikschule wichtiger Bestandteil, das Kulturleben im Gymnasium und auch in der Öffentlichkeit zu beleben und mitzubestimmen.

Für unsere Schule gewinnt das Musiktheater zunehmend an Bedeutung und wird immer beliebter. Das beweisen allein die Bewerber für diesen Wahlkurs. So waren wir in Vorbereitung des Schuljahres 2003/2004 gezwungen, eine Aufnahmeprüfung durchzuführen (Anm.: Das ist immer noch so.).
Theater ist für uns eine wichtige Darstellungsform menschlichen Ausdrucks und Empfindens geworden.

Mit großem Engagement gehen unsere Schüler an die ihnen gestellten Aufgaben und scheuen weder Mühe noch Zeit, Theater erlebbar werden zu lassen.
Theater bietet immer wieder eine Fülle von neuen Bewährungsfeldern, um kreativ zu sein. Besonders in diesem Jahr spürten wir nach unseren zahlreichen Aufführungen, wie wichtig es ist, unmittelbare Erlebnisfähigkeit zu schenken.
In einer Zeit fortgesetzter Mediatisierung und dem damit sichtbar werdenden Rückgang unmittelbaren Kunsterlebens kommen gerade einem Musiktheater große Aufgaben zu. Diese Chance sollten wir uns auch zukünftig nicht vergeben, auch, um an der Gestaltung eines niveauvollen Kulturlebens in unserer Stadt teilzuhaben. Mit besonderem Stolz können wir sagen, dass viele andere Schulen großes Interesse an den Aufführungen unseres Musiktheaters gezeigt haben. Nennenswert ist auch die - im Vergleich zu den vergangenen Schuljahren - weiter zunehmende fächerübergreifende Zusammenarbeit. Nicht nur für das Fach Kunsterziehung, sondern auch in Deutsch und Musik wird Theater zum Bindeglied und Bestandteil des Unterrichts.
Theaterspielen wird für uns auch weiterhin eine Form literarischen Entdeckens sein. Schüler erfahren die Möglichkeit der Selbstentdeckung, der Selbstfindung, eine Chance des gemeinsamen kollektiven Umgangs mit Themen und Problemen zum eigenen Leben, zur Zeit, zur Welt und zu ihrer Bewältigung.

Musiktheater ist prozessorientiert. Vor allem in der Schule ist es ein langer und komplizierter Prozess, da die Arbeit in kleineren Gruppen abläuft. Diese planen, experimentieren und treffen Entscheidungen zu vielen Einzelheiten in gemeinsamer Arbeit und Verantwortung. Für die Entwicklung jedes Jugendlichen ist die Gruppenarbeit eine angemessene Art des Produzierens und Lernens geworden.

Alles in allem ist das sehr zeitaufwendig und - von einem ausschließlich produktorientierten Standpunkt aus - nicht effizient. Aus pädagogischer Sicht betrachtet aber ist dieser an die Gruppe gebundene Entstehungsprozess einer Schultheaterproduktion von großer Bedeutung für die persönliche Entwicklung jedes einzelnen Kursteilnehmers und nicht zuletzt auch für den unterrichtenden Lehrer ein wichtiger Baustein für seine pädagogische Arbeit. Für unsere Schülerinnen und Schüler ist Musiktheater auch das Finden von individuellen Erfahrungen, der Gewinn an ICH - Stärke oder sozialer Kenntnisse im Umgang mit gleichaltrigen. Zum Teil sind sie sehr emotional und lassen den Entstehungsprozess einer Musiktheaterproduktion zu einem eindrucksvollen Erlebnis werden.
Kreativität, Individualität und Verantwortung jedes einzelnen für das Ganze müssen fester Bestandteil unseres Schulalltags sein. Dazu wollen wir mit unserem Wahlgrundkurs 'Musiktheater' den notwendigen Anteil beitragen. (Rosemarie Geide)

Bedeutende Aufführungen:

  • 1996 Der gestiefelte Kater
  • 1997 Schneeweißchen und Rosenrot - Minifaust
  • 1998 König Drosselbart - Werbebüro "Dr. Hammerfest"
  • 1999 Schneewitchen - Die Physiker
  • 2000 Das kalte Herz - Festprogramm zu Schleiermacher
  • 2001 Die Bremer Stadtmusikanten - Ich bin der Gärtner; ich habe einen Mord begangen
  • 2002 Der kleine Muck - Emil und die Detektive
  • 2003 Der Teufel mit den 3 goldenen Haaren - Ganymed
  • 2004 Dornröschen - Love & Conspiracy
  • 2005 Zwerg Nase - Im Park
  • 2006 Der Dschungel ruft - Die Konferenz
  • 2007 Zum Teufel mit den Geistern - Der Froschkönig
  • 2008 Der Besuch der alten Dame - Die Steppe lebt
  • 2009 Luzifers Nöte ... - Schneeweißchen und Rosenrot
  • 2010 Ein Sommernachtstraum - Die Schneekönigin
  • 2011 Freitag, der 13! - Die vier Jahreszeiten
  • 2012 Pool Star Theatre - Rotkäppchen und der Wolf
  • 2013 Die Feuerzangenbowle - Sieben auf einen Streich
  • 2014 Linie 1 - Schneewittchen
  • 2015 Das Gespenst von Canterville - Die zertanzten Schuhe
  • 2016 Traumschiff "MS Zinzendorfplatz" - Frau Holle
  • 2017 The Great Gatsby (in Vorbereitung)

 

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Ganymed 
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Der Teufel mit den drei goldenen Haaren
DrHammerfestWerbebüro Dr. Hammerfest
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Der kleine Muck
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Der Dschungel ruft
zumteufelmitdengeisternZum Teufel mit den Geistern Froschk nigDer Froschkönig
BesuchDer Besuch der alten Dame Theater07Die Steppe lebt
LuziferLuzifers Nöte Steppe 2Die Steppe lebt
Puck1Ein Sommernachtsstraum Zwischenablage01Die Schneekönigin
Zwischenablage02Freitag, der 13!

DievierJahreszeitenDie vier Jahreszeiten

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Pool Star Theatre
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Rotkäppchen und der Wolf
FeuerzangeplakatkleinDie Feuerzangenbowle
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Sieben auf einen Streich
 Linie1
Linie 1
Schneewittchen 
Schneewittchen
Canterville
Das Gespenst von Canterville
MUTH 11 20151 
Die zertanzten Schuhe



MUTH12 2016
Traumschiff "MS Zinzendorfplatz"
MUTH11 2016 8Frau Holle
The Great Gatsby  

 


Kurs: Spurensuche Schlesien - Vergangenheit / Gegenwart / Zukunft in Europa 
(Dieser Kurs wurde mit dem Schuljahr 2006/07 beendet.)

Dieser Kurs hatte, beginnend mit dem Schuljahr 2002/2003, Akzeptanz in unserer Schule sowie Interesse und Neugier unter der Schülerschaft erringen können. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten u.a. an Orientierungsbildern zu den ehemaligen schlesischen Kreisen, untersuchten die derzeitigen Verhältnissen und ihre Entwicklung, recherchierten historische Grundlagen und befragten Zeitzeugen.


Kurs: Bionik

Gray-Paradoxon, Riblets, Kavitation und Mikrosphärenblasen stehen für widerstandsvermindernde Lösungen bei schnell schwimmenden Wirbeltieren.
Sie sind neu im überarbeiteten Lehrplan für den Grundkurs Bionik, der sich seit dem Schuljahr 2004/05 am FSGN mit stabilen Schülerzahlen etabliert hat.
Ziel des Kurses ist es, den Schülern zu vermitteln, wie Problemlösungen der Natur in den Bereich der Technik übertragen werden, um die in “Jahrmillionen“ entwickelten und optimierten „Erfindungen der Natur“ zu nutzen. Dazu werden ausgewählte Beispiele aus den Teilgebieten der Bionik „unter die Lupe“ genommen.
Im Mittelpunkt der Klassenstufe 11 steht die Untersuchung des Vogelfluges, als unerreichbares Vorbild aller technischen Fluggeräte. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Flugplatz Rothenburg ergeben sich gute Möglichkeiten Unterrichtsabschnitte direkt am Fluggerät durchzuführen.
In der Klassenstufe 12 untersuchen wir nach dem Leitsatz „..survival the cheapest“ die Gestaltungsgesetze der Natur und erklären technische Umsetzungen in der Baubionik. (Carsten Retz)

FLUG B
 

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Kurs: Schule-Wirtschaft

Wirtschaftliche Grundbildung, spezialisierten Fremdsprachenunterricht und den verstärkten Einsatz neuer Medien zu verbinden ist Anliegen unseres fächerverbindenden Wahlgrundkurses Schule-Wirtschaft. In diesem Kurs, der mit zwei Wochenstunden unterrichtet wird, sind die Fächer Wirtschaft, Business English und Informatik vereint.
In allen drei Bereichen werden Anforderungen gestellt, die deutlich über die neuen Lehrpläne hinausgehen. So zum Beispiel gehören zu den Themen in Wirtschaftskunde unter anderem Kenntnisse über Rechtsformen von Unternehmen, Finanzierung und Investition, Marketing Grundlagen, Buchführung und Personalwesen. In Business English geht es um das korrekte Kommunizieren mit Geschäftspartnern, das Schreiben von Memos, e-Mails, Geschäftsbriefen sowie um Kenntnisse darüber, wie eine Diskussion oder Verhandlung auf Geschäftsebene zu führen ist. Am Ende der Schulzeit haben die Schüler die Möglichkeit, die Prüfung der London Chamber of Commerce and Industry and Examination Board abzulegen. Sie erwerben damit eine Zusatzqualifikation in Geschäftsenglisch, die bei Bewerbungen ein nicht zu unterschätzender Vorteil sein kann. Betriebssysteme als Systemsoftware, Anwendersoftware, Datenbanksysteme und der Einsatz betrieblicher Software sind einige Beispiele aus dem Informatikbereich.
Um unsere Bildungsarbeit erfolgreich zu gestalten, mussten wir völlig neue Wege gehen. So haben wir zwei Kooperationsvereinbarungen geschlossen, die den Schülern Praxiseinblicke ermöglichen, die der normale Schulalltag nicht bereithält. Im mittelständischen Maschinenbaubetrieb SKM Kringelsdorf erfahren die Schüler, wie ein erfolgreiches Unternehmen geführt wird. Der Geschäftsführer, Herr SteffenSöll, macht sie an Ort und Stelle vertraut mit Buchführung, Finanzierung, Investition und vermittelt ein lebensnahes Bild von Wirtschaft in unserer Zeit. Zweiter Kooperationspartner ist die Staatliche Studienakademie in Bautzen, in der die Schüler Vorlesungen hören, beispielsweise zu Rechnungswesen und Personalwesen.
So entsteht eine praxisnahe Lernkultur, die schülerorientiert gestaltet ist und auf das Studium vorbereitet, was zu einer hohen Leistungsbereitschaft führt.
Wir sind überzeugt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, Schule mit Zukunft zu gestalten. (Angelika Zech)

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