Ankündigung(en)

Mit der Hospitationswoche und dem ABEND DER OFFENEN TÜR starten wir in die Schulaufnahme 2018.
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2018
bringt uns am 28. April das
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       6. Pennälertreffen.
Genauere Informationen gibt es bald.
Plakat: Dirk Hübner (alias "Kümmel") unter Verwendung einer Grafik von Anja Kluge.

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Reformation 421.12.2017 | In den vergangenen Monaten luden viele Ausstellungen zur Reformation ein, und gerade auch unser Gebiet ist geprägt durch sie. Nicht zuletzt wurde Niesky durch Glaubensvertriebene aus Böhmen gegründet und besiedelt, und das vor 275 Jahren, wie wir es in diesem Jahr feiern konnten.
Die Städtischen Museen Zittau haben sich des Zeitalters der Reformation in der Oberlausitz angenommen und in einer großen Sonderschau eingeladen, die Reformation „GANZ ANDERS“ zu betrachten, eben speziell zu den Eigenarten in der Oberlausitz.
Deshalb nahm die Klasse 7/1 das Angebot wahr, am 21. November zusammen mit Frau Zak und Frau Joseph nach Zittau zu fahren, um sich diese Ausstellung anzusehen.
Auch wenn die Oberlausitz nicht zu den Wirkungsstätten Luthers gehörte, hat die Reformation doch auch hier viel verändert.
Um die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Personen besser zu verstehen, durften wir - als Luther, Papst, König von Böhmen, Kurfürst von Sachsen, Mönche etc. verkleidet - die Ausstellung besuchen und durch einen Workshop, begleitet von der Museumspädagogin Frau Schüler, erkunden. Besonders interessant waren Originalbriefe aus Rom, Familienbilder von Kurfürsten und Königen. Und wir erfuhren, dass die Oberlausitz ursprünglich zum Königreich Böhmen gehörte und erst durch die Folgen der Reformation zum Kurfürstentum Sachsen kam. Als Höhepunkt besichtigten wir noch einen Raum in der Ausstellung, in dem das sagenhafte „kleine Fastentuch“ ausgestellt war.
Am Ende stellten wir fest, dass die Reformation in unserem Gebiet einen anderen Weg nahm, einen, der von Toleranz geprägt war und noch heute sichtbar ist. Beispiele dafür sind der Bautzener Dom, den sowohl Katholiken als auch Protestanten nutzen, oder die katholischen Klöster St. Marienthal und St. Marienstern, die friedlich im Umfeld protestantischer Städte liegen. Diesen konfessionellen Flickenteppich der Oberlausitz konnten wir anschaulich, einprägsam und nachhaltig in diesem Workshop nachempfinden.
Finanziert wurde dieser Ausflug im Wesentlichen von der Stiftung der Sparkasse Oberlausitz/Niederschlesien. Und dafür möchte sich die gesamte 7/1 mit Frau Zak und Frau Joseph nochmals bedanken.

Text/Photos: Leonard W. u. Toni L. aus Kl. 7/1 und Frau L. Joseph

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